Bier kühlen Kreisligafußball
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5 ultimative Tipps zum Bier kühlen auf dem Sportplatz

Das gekühlte Bier nach jedem Kreisliga bzw. Kreisklassenspiel ist wohl obligatorisch und gehört zum Amateurfußball wie das Amen in der Kirche. Die Person die für das Bier kühlen zuständig ist, ist bedeutsamer als der Papst! Die erste Maurerbrause nimmst du dir nach schweißtreibenden 90 Minuten (in der Hoffnung, dass du diese spielen konntest/durftest/wolltest) aus dem Bierkasten am Spielfeldrand. Das zweite schmeckt unter der Dusche dann mindestens genauso gut.

Der verwöhnte Sympathisant des unterklassigen Amateurfußballs trinkt seine Kanne eisgekühlt. Die Kühlschränke auf dem heimischen Sportplatz sind optimalerweise am Wochenende gut gefüllt und stehen für dich und deine Mannschaftskameraden zur Leerung zur Verfügung. Problematisch wird die Geschichte aber dann, wenn es zum Auswärtsspiel geht und du die eisgekühlten Bierkästen mit zum Treffpunkt bringst. Von Treffpunkt bis Schlusspfiff vergehen gut und gerne mal drei Stunden, sodass du entweder einen netten Gastverein brauchst, der Platz für dich im Kühlschrank frei macht oder eine andere Möglichkeit den Gerstensaft auf eine genießbare Temperatur zu kühlen. Wir haben uns da mal schlau gemacht und nachgeforscht, welche Möglichkeiten es gibt. Das Schöne ist, dass sich all die folgenden Tipps auch auf andere Disziplinen des Thekensports transferieren lassen. Vatertag bzw. Herrentag, Fußballtraining oder einfach ein entspannter Tag im Park bei Sonnenschein und ‘ner ordentlichen Portion Bratwurst. Alles ist möglich – und wie das möglich ist, lest ihr im Folgenden:

Tipp 1 – Der Öko der Bierkühlung

“Wo wenig Licht hinkommt, da ist es meist kalt.” Ja, das kann man so stehen lassen. Das bedeutet auch, wenn du mal gerade nichts zu tun hast und der Spaten nicht weit ist, buddel dir ein Loch und lege deine Mollen ins Erdreich. So sind sie von der größten Hitze geschützt. Bei heißen Temperaturen kann das aber natürlich nicht immer ausreichen. Trotzdem seid ihr damit mega Öko unterwegs!

Tipp 2 – Der Festival-Trick für kaltes Bier

Tipp 1 lässt ich, vor allem für längere Zeiträume der Kühlung leicht auf ein professionelleres Niveau heben. Trockeneis ist das Zauberwort, welches kinderleicht im Bodenloch ergänzt werden kann. Das ist nichts anderes als gefrorenes CO2 mit Temperaturen von bis zu -80 °C. Das sollte wohl ausreichen, um das Bier in kurzer Zeit einzufrieren! Also Obacht bei dieser Sache, denn wir wollen den Spaß ja trinken und nicht lutschen. Man könnte also eher den Weg gehen, Kühlpacks zu kühlen, wenn es mal ein längerer Aufenthalt in der Sonne sein soll. Darüber hinaus fängt das Zeug an der Luft tierisch an zu qualmen und kann bei Hautkontakt zudem unschöne Verbrennungen hervorrufen. Also tut euch einen Gefallen: nicht trinken!!! Ideal ist zudem, dass Trockeneis eine lange Haltbarkeit hat, sofern es wenig mit Luft in Verbindung kommt – dann verdampft es. Trockeneis gibt es zum Beispiel im Internet zu kaufen: https://amzn.to/2FOkxR9*

Tipp 3 – Bierkühlen geht nur mit Eis

Natürlich könnt ihr euch vor dem Treffpunkt an der Tanke noch schnell ne Ladung Eiswürfel kaufen. Diese aber dann in der Kühltasche mit Kühlpacks … ach das ist doch echt scheiße. Die Kühltaschen sind immer zu klein, da passt doch kein Kasten rein. Große Kühl- bzw. Isolierboxen kosten gut und gerne mal 40-50€. Ein absoluter Geheimtipp ist ein Bierkasten-Aufsatz in Form von Eiswürfeln*. Das ist nichts anderes als eine Form, die du mit Wasser fühlst und dann im Kühlschrank einfrierst. Anschließend lässt sich das Eis sehr leicht von der Form trennen und das Eis-Konstrukt passt zentimetergenau auf den Bierkasten. Das Mopped gibts für ‘nen Schmalen Taler hier: https://amzn.to/2I0Ki2E*

Tipp 4 – Fassbier kühlen leicht gemacht

Also ehrlicherweise stehen wir ja nicht so auf die 5L-Fässer. Praktisch sind die ja, aber oft schmeckt das kühle Blonde aus der Flasche dann doch ein wenig besser. Für die bekannten 5L-Partyfässer gibt es extra Bierkühler, die wie eine zweite Haut um das Fass herum sitzen. Innerhalb dieser Form, können zudem Kühlpacks untergebracht werden, die das Bier auch während des Zapfens kühl halten. Gar keine so schlechte Idee, wenn man unbedingt auf Fassbier besteht. Den Spaß gibts zum Beispiel hier: https://amzn.to/2IeTOCB*

Tipp 5 – Der Trick aus dem Chemie-Unterricht

Tipp 3 lässt sich mit Wasser und Salz auf eine ganz neue Stufe bringen. Während die Kühlung mit der Bierkühl-Form doch einige Zeit in Anspruch nimmt, könnt ihr das Ganze auch beschleunigen. Dazu die Eiswürfel inklusive Bier in eine Tonne mit Wasser wuchten und Salz dazu geben. Salz arbeitet hier als Bote der Kälte, zieht die Kälte aus den Eiswürfeln und überträgt sie auf die Bierflaschen. Den Hals der Bierflasche allerdings vor dem Trinken mal eben mit Wasser abspülen – salziges Bier will ja keiner.

Wir hoffen, dass wir etwas unterstützen konnten und euch das nächste, gekühlte Bier mit diesen Tipps noch besser schmeckt.

 

 


*Der Artikel erhält Affiliate-Links. Wir haben uns Arbeit mit der Recherche gemacht, und gönnen und deshalb ‘nen schmalen Taler, falls irgendwer von euch auf die Idee kommen sollte auf einen der Links zu klicken und etwas zu kaufen.

Kommentare unter

  1. Cooler Blog
    mit hilfreichen Tipps 😀
    So schmeckt das Bier

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